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Prüm. Im Prümer Land wurde in den Kneipen und auf der Straße mit viel Anstand anständig gefeiert. Mit aufgesetzten Pappnasen und Jeckenkappen versetzten die Närrinnen und Narren die Region rund um Prüm in den vergangenen Tagen in Feierlaune. Der Polizei war es wichtig, dass Brauchtum, Tradition und Lebensfreude gerade an Karneval ihren festen Platz haben. Und das wird auch so in der kommenden Session sein. Alle Nachtumzüge in der Region und einige andere Karnevalsumzüge wurden durch Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Prüm bürgernah direkt vor Ort begleitet. Von Anfang an. Beim Umzug in Schönecken erlebten viele Jeckinnen und Jecken bei frühlingshaften Temperaturen ein knall buntes Karnevalsevent. Aus Sicht der Polizei eine wirklich gelungene Party. Und ganz ohne nennenswerte Zwischenfälle. Am Weiberdonnerstag wurde vielerorts kräftig geschunkelt, gelacht und gesungen. Die Polizei Prüm war am Ende des Tages angesichts nur weniger Einsätze durchaus zufrieden. Am 1. März wurde dann die Nacht zum Tag gemacht. Licht aus - Spot an. In Gondenbrett, Gönnersdorf und Esch lockten die diesjährigen Nachtumzüge hunderte von Einheimischen und Gästen. Die Absprachen und Planungen aller Verantwortlichen im Vorfeld der nächtlichen Spektakel waren gut. Gut war auch das polizeiliche Resümee nach den Highlights. Leider regnete es nicht nur Konfetti. Das Wetter hätte etwas besser sein können. Egal. Es hat allen Spaß gemacht. Und das zählt. Am Samstag, Sonntag und Montag ging es dann in der Region in Sachen Karneval mit Vollgas weiter. Die großen Umzüge in Bleialf, Olzheim und Prüm waren traditionell die Schmelztiegel der Fastnacht in der Eifel. Und das bedeutete in diesem Jahr viel Freunde, viel Spaß, viel Ausgelassenheit und leider auch viel Regen. Aber wenig Ärger. So bilanziert die Polizei Prüm. Klar: Das Eine oder das Andere wird konsequent aufgearbeitet werden. Insgesamt gab es während den "tollen Tagen" u.a. fünf Strafanzeigen wegen Körperverletzung. Die Mehrheit der feierlustigen Menschen hat sich allerdings eindeutig an die "Spielregeln" gehalten. Und das ist gut so.