Foto: Polizei Prüm

Prüm.  Nice to know: Der "Girls-Day" ist das weltweit größte Berufsorientierungsprojekt. Kompakte Informationen und direkte Ansprache gegenüber interessierten jungen Menschen. Unmittelbar , nah und ehrlich. Das macht diesen Tag aus. Und diese Chance wurde genutzt. Hier in der Karolingerstadt. Von der Polizei Prüm. Neun junge Frauen. Alle interessiert. Alle wissbegierig. Die Erwartungen waren groß. Eine gute Ausrichtung und Perspektive für die Zukunft zu erfahren, dass war angesagt. Einen Tag wurde der Klassenraum gegen wertvolle Berufserfahrung und einmalige Einblicke eingetauscht. Und die Polizeiinspektion Prüm war gut aufgestellt. Zwei engagierte Polizeibeamtinnen und der erfahrene Jugendsachbearbeiter der Dienststelle waren über Stunden hinweg mit Begeisterung im Informations-Modus und machten einen echt guten Job. Am Ende waren die jungen Frauen mehr als zufrieden und richtig gut im Bilde.

Aber alles der Reihe nach. Am 28. März sagte erst einmal der Leiter der PI Prüm den jungen Damen "Hallo". Nach einem kurzen Kennenlernen der Führungsebene ging es dann auch schon los. Die neun Schülerinnen erwartete ein rasantes und spannendes Programm - solide vorbereitet, durchdacht und informativ. Den aufmerksamen jungen Damen wurden die komplexe Struktur und die vielfältigen Aufgaben der Polizei Rheinland-Pfalz, das Studium bei der Polizei sowie dessen Voraussetzungen prägnant und anschaulich vermittelt. Viele Fragen wurden gestellt. Weitaus mehr, als erwartet. Alle Fragen wurden verständlich beantwortet. Der Polizeiinspektion Prüm war es wichtig, Schwieriges nachvollziehbar und plausibel darzustellen. Das war der erste Schritt. Im zweiten Schritt standen das Erleben und das Begreifen auf dem Programm. Das "Herzstück" der Polizeiinspektion Prüm, die hochtechnisierte "Wache", die "Gewahrsamszellen" ,die Vernehmungsbüros und der moderne Fuhrpark der PI Prüm durften besichtigt werden. Exklusiv nur für die eingeladenen Girls wurden neugierige Blicke und Fragen zugelassen. Alles wurde im Detail erklärt. Das Stauen war groß. Nichts blieb unbeantwortet. Und das Programm ging weiter. Die beobachtende Teilnahme an einer Geschwindigkeitskontrolle mit einer Laserpistole und ein Einblick in den Bereich der Kriminaltechnik machten den Tag für die Schülerinnen zu einem echten Hightlight. Alle waren ganz vorne live mit dabei. Viele ehrliche Informationen, tolle Eindrücke und gute Gespräche. So bilanzierten die jungen Damen am Veranstaltungsende. Und alles war ungeschminkt, ganz echt und ohne doppelten Boden. "Was wirkliche Polizeiarbeit ausmacht und auch fordert, das kann ich mir nun denken", so das spontane Feedback einer jungen Schülerin gegenüber den beiden begleitenden Polizeibeamtinnen. Vor dem Auseinandergehen gab es dann noch ein Gruppenbild der besonderen Art - einmalig und zum mitnehmen. Auf jeden Fall eine bleibende Erinnerung an diesen "Zukunfts-Tag" bei der Polizei Prüm.

Bitburg. Am Nachmittag des 27. März hielten Beamte der Polizeiinspektion Bitburg in der Südeifel einen PKW zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle an. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 24 Jahre alte Fahrer unter starkem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zur Verfolgung des Verstoßes wurde bei dem Fahrzeugführer eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. In dem kontrollierten Wagen fuhr auch ein dreijähriges Mädchen mit. Da die Mutter, und auch kein anderer Angehöriger, das Kind an der Kontrollstelle abholen konnte, musste das Mädchen auch mit zur Dienstelle nach Bitburg fahren. Das Jugendamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm wurde sofort über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Nach einer kurzen Wartezeit wurde die 21 Jahre alte Mutter des Mädchens erreicht. Sie kam zur Dienststelle nach Bitburg, um ihre Tochter abzuholen. Hierbei stellten die Polizisten fest, das auch die Mutter unter aktuellem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Da die junge Frau zuvor mit ihrem PKW nach Bitburg gefahren war, musste auch bei ihr eine Blutentnahme erfolgen. Die junge Familie wurde im Anschluss von der Polizei nach Hause gefahren. An der Wohnanschrift wurde dabei noch eine geringe Menge an Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Der PKW der jungen Mutter sollte im Laufe des Abends von einem Angehörigen in Bitburg abgeholt werden. Diese Fahrt konnte allerdings nicht zugelassen werden, da der vorgesehene Fahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss stand.

Wittlich/Traben-Trarbach. Ein 43-jähriger Mann aus Wittlich stand bereits seit längerem im Verdacht, unerlaubt mit Heroin und Kokain zu handeln und auch selbst zu konsumieren. Im Rahmen intensiver Ermittlungen durch das zuständige Rauschgiftkommissariat der Kriminalinspektion Wittlich konnte der Tatverdacht erhärtet werden. Am Montag (25. März) wurde der Beschuldigte, gegen den das Amtsgericht Trier auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Haftbefehl erlassen hatte, in seiner Wohnung angetroffen und festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden ca. 5 g Heroin sowie eine kleinere Menge Kokain aufgefunden. Der Mann wurde im Anschluss dem Ermittlungsrichter in Trier vorgeführt. Dieser hielt den bestehenden Haftbefehl aufrecht, weshalb der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Gegen einen 21-jährigen Mann aus dem Raum Traben-Trarbach bestand ein Durchsuchungsbeschluss seiner Wohnräume wegen des Verdachts des Handels mit verschiedenen Betäubungsmitteln. Der Beschluss wurde am Donnerstag, dem 21.03.2019, durch Beamte der Polizeiinspektionen Zell vollstreckt. Bei dem Mann wurden ca. 70 Gramm Haschisch und ca. 100 Gramm Amphetamin, ein vierstelliger Geldbetrag und Utensilien aufgefunden, die auf ein Handel treiben hindeuten. Zudem wurde in der Wohnung ein verbotener Elektroschocker aufgefunden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Trier dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an, worauf die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt erfolgte.