Sturmschäden an der Bitburger Stadthalle

Region. Zahlreiche Feuerwehren im gesamten Landkreis sind aktuell am Sonntagnachmittag im Einsatz um Sturmschäden zu beseitigen. In Bitburg hat es, unter anderem an der Stadthalle, Dächer abgedeckt, in allen Teilen des Kreises sind Wehren ausgerückt, um umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen oder Folgeschäden zu beseitigen. In der Kreisstadt wurde ebenfalls das THW alarmiert. Erste Stromausfälle wurden gemeldet. Der Deutsche Wetterdienst hat für Sonntag eine Sturmwarnung für die Region ausgegeben. Gemeldet sind orkanartige Böen und teilweise Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis 120 km/h.

Update:

Wie die Deutsche Bahn soeben mitteilt, wurde wegen mehrerer gesperrter Strecken durch das Sturmtief Eberhard der Fernverkehr in NRW vorübergehend eingestellt. Dadurch gibt es derzeit keine Reisemöglichkeiten mit dem Fernverkehr von/nach NRW Richtung Hamburg, Hannover, Kassel-Wilhelmshöhe und Frankfurt/Main. Die internationalen Züge von/nach Amsterdam, Belgien und in die Niederlande fallen komplett aus.

Trier. Ein oder mehrere bisher unbekannte Täter haben zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt, vermutlich im Herbst 2018, das Portemonnaie der Geschädigten mitsamt darin befindlicher Bankkarten für ihre Konten bei der Sparkasse und der Volksbank Trier entwendet. Am 17. Oktober 2018 um 12:04 und um 12:05 hob eine Unbekannte mit den gestohlenen Bankkarten zweimal unberechtigt Bargeld an Geldausgabeautomaten der Sparkassenfiliale in der Simeonstraße in Trier ab und erbeutete so insgesamt einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag. Die Täterin konnte anhand der installierten Videoüberwachungsanlage der Sparkassenfiliale während der Tatausführung aufgezeichnet werden. Eine Gesichtserkennungsrecherche des Landeskriminalamtes verlief negativ. Die unbekannte Täterin konnte bislang nicht identifiziert werden. Durch die Öffentlichkeitsfahndung mit den Bildern der Täterin erhofft sich die Kriminalpolizei Trier Hinweise von Zeugen. Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0651 / 9779-2290 oder -2253 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Mainz. Am Morgen des 6. März meldete gegen 05:14 Uhr ein Sicherheitsdienst der Polizei, dass ein Geldautomat in einer Commerzbank-Filiale in der Telegrafenstraße 7 in Bad Neuenahr-Ahrweiler gesprengt worden sei. Eine vorläufige Auswertung der Kameraaufzeichnung ergab Hinweise auf zunächst zwei Täter, die den Geldautomaten aufhebelten und anschließend sprengten. Die beiden Täter waren maskiert. Während der eine Täter eine dunkelblaue Jacke trug, war der andere komplett schwarz bekleidet. Einer der Täter ist mutmaßlich verletzt. Beide flüchteten mit einem weiß-blauen Roller in unbekannte Richtung. Der Roller wurde während der intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei zu einem späteren Zeitpunkt in der Nähe der Ahr an einem Feldweg gefunden und sichergestellt. Offensichtlich setzten die Täter anschließend ihre Flucht zu Fuß fort. Um den mittlerweile nachgewiesenen drei Tätern die Flucht zu erschweren und eine mögliche Gefährdung Unbeteiligter erst gar nicht entstehen zu lassen, warnte die Polizei frühzeitig die Bevölkerung über den Verkehrswarnfunk sowie Facebook und Twitter vor der Mitnahme von Anhaltern. Der Fluchtweg der Täter wurde mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers aus der Luft, einem Personenspürhund und Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei abgesucht. Mit den erlangten Hinweisen, dem Roller und den Spuren am Tatort erhoffen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse zu den Tätern.

Der Fall in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist die sechste Sprengung eines Geldautomaten in Rheinland-Pfalz 2019. Im Vorjahr 2018 konnten insgesamt 26 Fälle registriert werden. Die Taten werden hauptsächlich von gut organisierten und professionell agierenden Gruppen aus dem Ausland begangen. Jedoch konnten auch schon Nachahmungstäter festgestellt werden. Die Ermittlungen werden für Rheinland-Pfalz in der Regel zentral beim Polizeipräsidium Mainz geführt, die landesweite Lagearbeit und die Analyse des Phänomens erfolgt durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Wer hat vor der Tat verdächtige/ungewöhnliche Beobachtungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler oder Umgebung gemacht oder kann Hinweise zum möglichen Fluchtweg der Täter oder verdächtigen Fahrzeugen geben? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Mainz unter der Rufnummer 06131-65 3633 (AB), jede Polizeidienststelle oder digital die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz entgegen: https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/