Fotos: Polizei

Trier. Die 63-jährige Frau, die am vergangenen Donnerstagmorgen, 14. Januar, in Trier-West leblos aufgefunden wurde, ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Dies haben die bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergeben. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die das Opfer am Mittwochabend in Trier gesehen haben. Am Donnerstag gegen 8.50 Uhr hatte ein Zeuge die leblose Frau zwischen Baucontainern auf dem Platz vor einem Obdachlosenheim in der Luxemburger Straße in Trier gefunden. Bei der Toten handelt es sich um die 63-jährige Edith Blum, die sich meist im Trierer Obdachlosenmilieu aufgehalten hat. Die Ermittler der Trierer Kriminaldirektion konnten rekonstruieren, dass Frau Blum sich am Mittwochabend, 13. Januar, bis gegen 20.30 Uhr in der Treviris-Passage in der Trierer City aufgehalten hat. Gegen 22 Uhr befand sie sich in Begleitung eines bisher unbekannten Mannes am späteren Tatort. Die Getötete ist etwa 173 cm groß und hat hellbraune, gelockte Haare. Frau Blum war bekleidet mit einer blauen Jogginghose mit roten Seitenstreifen, einer blau-roten Trainingsjacke, einer blaugrünen Winterjacke und weißen, offenen Sandalen. Frau Blum führte eine grüne Einkaufstasche mit der Aufschrift "Aldi-Süd" mit sich. Das Foto zeigt die Getötete am Mittwochabend. Die Kripo fragt: Wer hat Frau Blum am Mittwochabend zwischen 20.30 Uhr und 22 Uhr, möglicherweise in Begleitung eines Mannes, gesehen? Wer kann sonstige Angaben zu der Getöteten oder der Tat machen? Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Trier eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und gegebenenfalls Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen und Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen. Hinweise nimmt die Kriminalinspektion Trier unter der Telefonnummer 0651/9779-2480 entgegen.

Gerolstein. Am gestrigen Abend (14. Januar) kam es gegen 20:00 Uhr zu einem Raubüberfall auf die Norma-Filiale in Gerolstein. Ein Einzeltäter betrat den Markt und bedrohte die Angestellte mit einem Messer und verlangte die Herausgabe des Bargeldes. Dem Täter wurde ein dreistelliger Bargeldbetrag übergeben. Der Täter flüchtete daraufhin fußläufig in Richtung Mc Donalds und vom dortigen Parkplatz über die Treppe weiter in die Hauptstraße, wo er in ein dort wartendes Fahrzeug, vermutlich ein Mercedes-Benz älteren Baujahres mit heller Lackierung, einstieg. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 1,70-1,75 m groß, ca. 20-30 Jahre alt, normale Statur, trug einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz, war bekleidet mit einem orangeroten Kapuzensweatshirt. Während der fußläufigen Flucht drängte der Täter eine ihm im Bereich der Hauptstraße entgegenkommende Frau zur Seite. Die Polizei fragt: Wer hat am gestrigen Abend Beobachtungen gemacht, die mit dem Raub in Verbindung stehen könnten? Die bislang unbekannte Zeugin, die dem Täter in der Hauptstraße begegnete und von diesem zur Seite gedrängt wurde, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Eifel/Hunsrück. Die Polizei wird auch am kommenden Wochenende(16./17. Januar) die Wintersportgebiete in Eifel und Hunsrück im Blick haben. Damit will sie - gemeinsam mit den zuständigen Ordnungsbehörden - teilweise chaotischen Verkehrsverhältnissen und Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen vorbeugen. Nachdem sich bereits am vergangenen Wochenende die Situation in den Ausflugszielen entspannt hatte, setzt die Polizei auch am kommenden Wochenende auf die Vernunft und Einsicht der Menschen. Nichtsdestotrotz werden die Beamten verstärkt in den Wintersportgebieten präsent sein, gegen Falschparker vorgehen und die Nichtbeachtung der Corona-Regeln ahnden. "Die intensiven Aufklärungs- und Informationsbemühungen und die Einsatzmaßnahmen des vergangenen Wochenendes haben offenbar dazu geführt, dass die Menschen die bekannten Ausflugsziele weitgehend gemieden haben und es meist nicht zu großen Menschenansammlungen kam," sagt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem. Er appelliert an die Schneebegeisterten, diese Zurückhaltung auch an diesem Wochenende beizubehalten.