Wittlich. Einer Streife der Polizei Wittlich fielen am Montagabend zwei Personen auf, die sich auffällig verhielten. So konnte einer dabei beobachtet werden, dass er einen Gegenstand in einen Blumenkübel warf. Der Zweite hantierte auffällig in seiner Hose. Durch eine Kontrolle der Personen konnte das merkwürdige Verhalten erklärt werden. Während im Hosenbein des 22-jährigen Beschuldigten ein Tütchen Marihuana aufgefunden werden konnte, fand der Drogenspürhund Max im Blumenkübel ein weiteres Tütchen mit Drogen, das dem zweiten Tatverdächtigen zugeordnet werden konnte. Selbstverständlich erhielt der Diensthund für das Anzeigen der Drogen als Belohnung ein Leckerchen, während gegen die beiden Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Bollendorf. Am Freitag (26. April) kam es gegen 13:56 Uhr aus bisher noch ungeklärterUrsache zu einem Dachstuhlbrand in Bollendorf. Das Feuer griff auch auf ein angrenzendes Wohngebäude über. Nach derzeitigem Sachstand erlitt eine Person infolge der Rauchentwicklung eine leichte Rauchvergiftung. Das Feuer ist mittlerweile unter Kontrolle. Bedingt durch die Löscharbeiten ist der Grenzübergang nach Luxemburg derzeit gesperrt. Der Verkehr in Bollendorf wird vor Ort umgeleitet.

Update:

Erste Ermittlungen ergaben, dass es vermutlich durch einen technischen Defekt zum Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses gekommen ist. Entgegen der ersten Meldung wurde keine Person verletzt. Das Mehrfamilienhaus ist jedoch unbewohnbar und einsturzgefährdet. Der Sachschaden liegt bei weit über 100.000 Euro. Das Feuer breitete sich auf die Dachgeschosswohnung eines angrenzenden Reihenhauses aus, das infolge dessen vermutlich ebenfalls nicht mehr bewohnbar ist. Bedingt durch die Löscharbeiten war der Grenzbereich nach Luxemburg kurzzeitig gesperrt. Die Durchfahrtsstraße des Brandortes ist aufgrund der Einsturzgefährdung des Gebäudes aktuell noch teilweise gesperrt. Neben der Polizei Bitburg waren auch mehrere Feuerwehren, THW und Rettungsdienst, sowie Einsatzkräfte der luxemburgischen Polizei und Feuerwehr in den Einsatz eingebunden.

Foto: Bundespolizei

 

Deesen. Am Donnerstagnachmittag (25. April) kam es auf der Schnellfahrstrecke zwischen Montabaur und Köln, Höhe Ortschaft Deesen, zu einem Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Vier Deutsche im Alter von 17-20 Jahren hatten in zeitlichen Abständen drei Mal Schottersteine auf beide Richtungsgleise gelegt. Drei Züge überfuhren die aufgelegten Steine, wobei bei Zweien Beschädigungen an den Radreifen eines Drehgestells festgestellt wurden. Beeinträchtigungen des Fahrkomforts waren die Folge; eine eingehende Untersuchung der betroffenen Züge wird durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Durch den Vorfall erhielten 10 Züge insgesamt 568 Minuten Verspätung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde durch die Bundepolizeiinspektion Trier gegen die vier jungen Männer eingeleitet.

Die ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke fahren Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h und entwickeln eine enorme Druck- und Sogwirkung. Der Aufenthalt in unmittelbarer Schienennähe ist absolut lebensgefährlich und strengstens verboten. Ebenso ist das Bereiten von Hindernissen kein Jugendstreich, sondern eine schwerwiegende Straftat. Unabhängig davon können zivile Schadensansprüche gegen die Verursacher geltend gemacht werden.