Prüm. In wenigen Wochen ist es soweit: die feierfreudigen Menschen unserer Region treibt's hinaus auf die Plätze. Sektkorken knallen, Konfetti färbt die Straßen bunt. Es herrscht Ausnahmezustand in vielen Teilen der Republik. Sein Name: Karneval, Fasching, Fastnacht. Die Narren und Jecken feiern ausgelassen bis zum Aschermittwoch.

War nicht gerade erst Silvester? Stolpert man nicht noch vielerorts über die Reste von Böllern und Raketen? Nichts da! Zwar hat das Jahr gerade erst begonnen, aber der Countdown in der fünften Jahreszeit läuft auf Hochtouren: Am 20. Februar ist Weiberfastnacht und die ersten Karnevalevents starten bereits am Wochenende.

Wenn de Höhners "Viva Colonia" in Dauerschleife spielt, die leckeren Kamellen fliegen und die phantasievoll gestalteten Umzugswagen mit viel Tamtam durch die bevölkerten Straßen ziehen, dann ist es wieder so weit: Die fünfte Jahreszeit ist in ihrer heißen Phase. "Da simmer dabei". Nicht nur vielgesungener kölscher Hit, sondern auch diesjähriges Karnevalsmotto der Polizei Prüm. Größere Karnevalsumzüge in und um die Karolingerstadt werden durch die Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Prüm begleitet werden. Von Anfang an. So, wie im vergangenen Jahr. Das Jugendamt wird mit dabei sein. Direkt vor Ort. Brauchtum und Lebensfreude - aber mit Sicherheit. Die Nachtumzüge im Prümer Land werden für die Polizei eine besondere Rolle spielen. Präsenz und Aufmerksamkeit stehen hier im Vordergrund.

Das Kostüm passt, die Pappnase sitzt, das Auto ist vollgetankt - mit Sprit auch für die Passagiere. Die Faschingssause kann starten. Von wegen! Helau hin, Alaaf her - bei Alkohol am Steuer und Clownsmaske im Gesicht hört für die Polizei der Spaß auf. Die Narren riskieren bei einer Kontrolle Geld, Punkte, den Führerschein und nach einem Unfall sogar den Versicherungsschutz. Auf den Straßen werden ab sofort verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen durchgeführt werden. Feiern nach Lust und Laune - aber an's Steuer gehören nur nüchterne Autofahrer. Miteinander-Füreinander. Damit die jecken Tage 2020 buchstäblich für Alle mit Sicherheit schön werden!

Trier. Einen grausigen Fund machte ein Mitarbeiter des Trierer Hauptklärwerks in der Ruwerer Straße am heutigen Donnerstagmorgen. Um kurz nach 9 Uhr entdeckte der Zeuge eine leblose Person in einem Schlammbecken der Kläranlage und informierte unverzüglich die Polizei und den Rettungsdienst. Vor Ort wurde ein zurzeit noch nicht identifizierter Mann tot aus dem Becken geborgen. Die Kriminalpolizei Trier hat die Ermittlungen zur Person und zur Todesursache aufgenommen. Wie der Mann auf das umzäunte Gelände der Kläranlage und letztlich in das Klärbecken gelangte ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Mainz.  Bei einem Einsatz der Polizei Aachen Ende November in Eschweiler wurden größere Mengen an Betäubungsmittel sichergestellt, darunter auch sogenannte Legal Highs. Nach Abschluss der chemischen Untersuchungen durch das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen warnt die Aachener Polizei nun dringend vor der Einnahme der als "Legal Highs" angebotenen Substanzen. Im Rahmen der noch laufenden Ermittlungen kann in bislang drei Fällen eine Todesursache durch Einnahme dieser Stoffe nicht ausgeschlossen werden beziehungsweise ist als wahrscheinlich einzustufen. Eine genaue chemische Zusammensetzung ist für den Konsumenten dieser synthetisch hergestellten Designerdrogen nicht erkennbar und die Wirkung damit nicht kalkulierbar. Die Plastikverpackungen täuschen durch das auffällige Design über die Gefährlichkeit und Illegalität hinweg und sind häufig versehen mit dem Hinweis "NOT FOR HUMAN CONSUMPTION" (nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt) Nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz ist der Umgang mit derartigen Substanzen strafbar.

Die Polizei rät: Sollten Sie "Legal Highs" oder ähnliche Stoffe zu sich genommen haben, dann begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Aufsicht. Es besteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die diese Stoffe erworben oder konsumiert haben, verständigen Sie unverzüglich Polizei und Rettungsdienste Die Aachener Polizei gibt den ergänzenden Hinweis, dass unter anderem die Onlineshops www.buyresearchchemicals.de und www.myway24.eu als Vertriebsweg für die in Eschweiler sichergestellten "Legal Highs" ermittelt werden konnten.

Die Polizei rät: Sollten Sie "Legal Highs" oder ähnliche Stoffe, insbesondere nach Erwerb in den oben genannten Onlineshops zu sich genommen haben, dann begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Aufsicht. Es besteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die diese Stoffe erworben, konsumiert oder in diesen Onlineshops bestellt haben, dann verständigen Sie unverzüglich einen Rettungsdienst.

Hinweis: Aufgrund der gesetzlichen Schweigepflicht setzen Sie sich nicht der Strafverfolgung aus, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Arzt aufsuchen.