Trier. In den frühen Morgenstunden des 8. Oktober 2019 stiegen mindestens zwei bisher unbekannte Einbrecher in das Rheinische Landesmuseum in Trier ein. Nachdem sie über ein Gerüst an der Außenfassade und ein aufgehebeltes Fenster eingebrochen waren, begaben sie sich zielgerichtet ins dortige Münzkabinett, um den einzigartigen "Trierer Goldschatz" zu stehlen. Hierzu brachen sie die Tür zum Ausstellungsraum auf und versuchten, den Glaskubus über dem Goldschatz unter brachialer Gewaltanwendung mit Vorschlaghämmern zu zertrümmern. Hier scheiterten sie jedoch an dessen Sicherheitsausstattung. Vermutlich aufgrund der schnellen Alarmierung der Polizei flohen die Täter unverrichteter Dinge durch einen Fluchtausgang, ließen jedoch Tatwerkzeuge und Taschen am Tatort zurück.

Am Mittwoch, 15. Januar 2020, wird die Straftat in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" ab 20.15 h als Studiofall im ZDF ausgestrahlt. Hierzu reisen die zuständige Sachbearbeiterin des Fachkommissariats "Bandenkriminalität" und der verantwortliche Dezernent der Staatsanwaltschaft Trier eigens ins Studio nach München. Die Ermittler hoffen, durch die Veröffentlichung insbesondere der Tatmittel, wichtige Zeugenhinweise zu erlangen, um die Tat klären zu können. Während und nach der Sendung sind die unten angegebenen Telefonnummern aufgeschaltet, um Hinweise aus der Bevölkerung entgegen zu nehmen. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat der Leitende Oberstaatsanwalt in Trier eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Hinweise nehmen die Kriminalinspektion Trier unter der Telefonnummer 0651/9779-2480 oder jede Polizeidienststelle entgegen. Darüber hinaus hat die Kripo ein Vertrauenstelefon für Zeugen eingerichtet, die ihre Identität nicht preisgeben möchten. Das Vertrauenstelefon erreichen diese unter der Nr. 0152-28854968.

Irrel. Am heutigen Morgen (7. Januar) kam es gegen 07:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B257 zwischen den Auf-/Abfahrten Irrel und Zweikreuz im dortigen Baustellenbereich. Demnach fuhr nach derzeitigem Ermittlungsstand ein LKW am Stauende einer baustellenbedingt eingerichteten Ampelanlage auf ein PKW auf und schob insg. 5 PKWs ineinander. Alle Insassen wurden zum Teil schwer - aber nicht lebensbedrohlich - verletzt. Die Polizeiinspektion Bitburg ist mit starken Kräften vor Ort. Der genannte Streckenabschnitt ist derzeit voll gesperrt. Eine Umleitung durch die Ortslage Irrel ist durch die Straßenmeisterei Irrel eingerichtet.

Update:

Die Verkehrsunfallaufnahme ist abgeschlossen und der betroffene Streckenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben. Die beteiligten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert und die verunfallten Fahrzeuge abgeschleppt.

Allenbach. Heute Mittag (4. Januar) kam es gegen 15:15 Uhr auf L163 zwischen Allenbach und Morbach zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verstarb. Ein 65-jähriger befuhr mit seinem PKW-Anhänger-Gespann die Zuwegung vom nahen Steinbruch in Richtung L163. Beim Einfahren auf die Landesstraße überquerte er aufgrund bislang ungeklärter Ursache vollständig die Fahrbahn und kam im gegenüberliegenden Fahrbahngraben zum Stillstand. Eine medizinische Unfallursache kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Fahrer noch an der Unfallörtlichkeit. In das Unfallgeschehen waren keine weiteren Personen oder Fahrzeuge involviert. Die L163 musste aufgrund der Rettungsmaßnahmen für ca. eine halbe Stunde vollgesperrt werden. An der Einsatzstelle befanden sich neben der Polizei Idar-Oberstein auch Kräfte der Feuerwehren Herrstein/Allenbach/Wirschweiler/Langweiler/Idar-Oberstein sowie das DRK und ein Rettungshubschrauber mit Notarzt.