Arzfeld/Prüm. In der Nacht zum Sonntag (10.November) versuchten mehrere unbekannte Täter in die Raiffeisenbank in Arzfeld einzubrechen. Durch schnelle Reaktion der Polizeiinspektion Prüm konnte die Tatvollendung verhindert werden. Dennoch gelang es den Tätern mit einem bereitstehenden PKW über die B 410 und A 60 nach Belgien zu entkommen. Bei dem Fluchtfahrzeug handelt es sich um einen hochmotorisierten dunklen BMW. An dem Fahrzeug waren Kennzeichen angebracht, die am Abend zuvor in der Heldstraße in Prüm an einem geparkten Pkw entwendet worden waren. Beide Taten dürften in Zusammenhang stehen. Die Polizei sucht Zeugen, die zu der Tat in Arzfeld oder dem Kennzeichendiebstahl in Prüm Angaben machen können.

Die Kripo fragt:

Wer kann Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben, die im Zusammenhang mit dem Kennzeichendiebstahl oder dem Einbruch stehen könnten?

Wer hat den dunklen BMW mit den gestohlenen TR-Kennzeichen in der Nacht zum Sonntag gesehen?

Wer kann sonstige Hinweise geben?

Hinweis bitte an die Kriminalpolizei Trier unter der Nummer 0651/9779-2154, oder an die Polizeiinspektion Prüm, Tel. 06551/9420.

Hasborn. Am Samstag (9. November), gegen 17.25 Uhr, ereignete sich auf der A1, in Höhe der Anschlussstelle Hasborn, Fahrtrichtung Koblenz, ein Massenunfall mit insgesamt 19 beteiligten Pkw und einem Lkw. Ursächlich dürfte Blitzeis während eines Graupelschauers gewesen sein. Im Rahmen der Ableitung des nachfolgenden Verkehrs ereignete sich ein Folgeunfall zwischen zwei weiteren PKW. Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die A1 für vier Stunden voll gesperrt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden vier Personen leicht verletzt und zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der vorläufige Sachschaden wird momentan auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Im Einsatz befanden sich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wittlich-Land, Laufeld und Manderscheid, des Katastrophenschutzes des Landkreises Bernkastel-Wittlich, mehrere Rettungswagen und ein Notarzt, die Autobahnmeisterei Wittlich sowie Polizeikräfte der PI Wittlich, der PI Daun und der Autobahnpolizei Schweich. Insgesamt befanden sich über 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Foto: Polizei

 

Steinebrück. Auf der A 60 am ehemaligen Grenzübergang Steinebrück nach Belgien haben Verkehrsexperten am Mittwoch, 6. November, den gewerblichen Schwerlast- und Güterverkehrs kontrolliert. Daran beteiligten sich die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, das Bundesamt für Güterverkehr, das Hauptzollamt Koblenz, ein Vertreter des Sonderabfallmanagements und die Polizei Rheinland-Pfalz mit Kräften der Polizeiinspektionen Schweich, Wittlich, Idar-Oberstein, Bitburg, der Zentralen Verkehrsdienste Wittlich und der Autobahnpolizei Schweich. Die Federführung hatte die Polizeiinspektion Prüm. Als internationale Kräfte waren Beamte der Polizei Luxemburg und Belgien vor Ort. Insgesamt nahmen rund 50 Kräfte der verschiedenen Stellen an der Kontrolle teil. Und diese verlief erfolgreich: Insgesamt überprüften die Ermittler sowohl auf deutscher als auch auf belgischer Seite 65 Fahrzeuge und stellten ebenso viele Verstöße fest. Diese reichten von Ordnungswidrigkeiten über Verstöße im Fahrpersonal- und Fahrerlaubnisrecht, Ladungssicherungs- und technische Mängel bis zu Strafanzeigen. Drei Fahrern musste die Weiterfahrt untersagt werden. Einer der Fahrer war mit einem Führerschein der Klasse B unterwegs, hätte jedoch wegen seines mitgeführten Anhängers Klasse BE benötigt. Gegen ihn und den Halter wurde ein Strafverfahren eingeleitet.